Urlaubsbericht Kenia 2018 - Die kleine Welt der Insekten & Co

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Urlaubsbericht Kenia 2018

Kenia-Safari 2018

Unser erster Kenia Urlaub mit Safari.

Auf diesen Augenblick haben wir sehnsüchtig gewartet. Wochenlang recherchierten wir, welche Unterkünfte für ein Kenia – Urlaub
und Safari am idealsten sind.
Das war uns bei der Planung wichtig:

Ein ruhiges Hotel am Diani Beach
Verschiedene Unterkünfte wie Camps und Lodges.
Abwechslungsreiche Tagesaktivitäten
Die kleinstmögliche Reisegruppe im Geländewagen. Wir haben uns für eine Privatsafari entschieden.
Unsere Wahl: das Hotel Neptune Palm Beach Boutique & Spa. Dies haben wir über unser Reisebüro gebucht. (Pauschalreise: Hotel und Flug)
Die Safari haben wir nach langen Überlegungen auch bereits von Deutschland separat gebucht. Jedoch bei einem Anbieter vor Ort in Kenia, bei „D.M.Tours“
. Der Vorteil hier bei ist, dass es in Deutschland einen Ansprechpartner über den „Reiseservice Bechtle“ gibt. Hier haben wir die „Vor Ort-Preise“ erhalten, jedoch bereits mit allen Sicherheitsscheinen zu unseren gewünschten Terminen. Alles Perfekt, mit super Beratung. Hiermit nochmals ein „Dankeschön“ an Frau Bechtle.
 
Bei der Auswahl des Nationalparks haben wir uns auf Tsavo - West festgelegt. Die erste Unterkunft sollte das Severin Safari Camp und
danach Sarova Salt game Lodge in Taita Hills werden.
Zum Abschluss noch einmal ein „Urlaub vom Urlaub“: Kutazama Lodge in den Shinba Hills / Kwale

Nun endlich soll unsere Safari tatsächlich losgehen. Wir sind um 04:30 Uhr morgens aufgestanden und haben auch schon die erste Tasse Kaffee getrunken. Voller Erwartung stehen wir an der Hotel-Lobby in unserem Hotel in Diani Beach und warten auf einen grünen Jeep / Land-Rover. Nach deutscher Pünktlichkeit biegt er um die Ecke. Die Begrüßung ist herzlich. Schnell wird das wenige Gepäck verstaut. Mein Fotorucksack nehme ich natürlich mit auf den Rücksitz und schon sitzen wir im Land-Rover und sind aufgeregt, was uns erwartet. Juhu unsere erste Safari.

Auf nach Tsavo West:

Die ersten Kilometer Straße sind noch gut befahrbar und die Straßen sind um die Uhrzeit noch frei. Auch an der Fähre angekommen ging alles recht zügig, unser Fahrer Nick (D. M Tours) wickelte die Bezahlung der Überfahrt schnell ab. Die Fähre von Mombasa  „Likoni“ gehört wohl zu den berühmtesten Fähren in Afrika. Sie verbindet die auf einer Koralleninsel gelegenen Metropole Mombasa mit der kenianischen Südküste. Jeder Reisende, der sein Ziel an der Südküste hat. Wird vom Flughafen durch Mombasa geführt und erlebt gleich am Anfang seiner Reise die ersten Erlebnisse eines bunten afrikanischen Treibens auf der Fähre. Erst fahren Busse, LKWs und Pkws auf die Fähre und dann die Masse an Fußgängern und es ist erstaunlich, wie diszipliniert, das alles über die Bühne geht.
Nach der Überfahrt ging es weiter durch Mombasa Richtung Tsavo-West. Mombasa haben wir nun hinter uns gelassen und die Straßen wandelten sich zu besseren Feldwegen. Unterwegs gab es mehrere Möglichkeiten für einen kleinen Stopp, in den sogenannten Curio Shops. Von einer Tasse Tee oder Kaffee bis hin zu 2 m hohen Holzgiraffen gibt es hier alles. Ganz wichtig bei einem Besuch im Shop: immer handeln.

 




Gegen Mittag kamen wir dann endlich am Tsavo West Nationalpark an. Die Erde ist hier so rot, wie ich es überall auf Fotos gesehen habe. Es geht durchs Gate und jetzt heißt es Augen aufhalten! Bereits auf der Fahrt zum Severin Camp sehen wir schon viele Tiere: Strauße, Zebras, Adler sowie Wasserbüffel, die sich in einer fast ausgetrockneten Wasserstelle im Schlamm wälzen. Über die Landschaft flimmerte die Mittagssonne und man hörte hier nur eins „Stille“.

 

Pünktlich zum Mittagessen ist das Severin Camp erreicht. Das besonders und abenteuerlich ist: es gibt keine Umzäunung! Die Tiere können sich durchs Camp frei bewegen. Die wenigen Zelte liegen gut verteilt und sind sehr komfortabel ausgestattet. Von der kleinen Zeltterrasse ist sogar der Kilimanjaro zu sehen. Auf dem Gelände mache ich die ersten Vogelbeobachtungen. Webervögel füttern ihre Jungen und Bienenfresser sitzen im schattigen Blätterdach. Generell wuselt und flitzt es überall. Ein recht großer Tausendfüßler läuft mir fast über die Füße.
Von der kleinen Zimmer-Terrasse beobachte ich, wie sich Zebras und Springbock an der Wasserstelle begegnen. Meine Frau ist indessen damit beschäftigt die Kleidung auszupacken.
Ein Traum – Camp mitten in der Natur, man hat das Gefühl hier ist die Welt noch in Ordnung. Das Camp steht unter deutscher Leitung. Hier, im Paradies ist es eine Oase .
Jetzt aber erst einmal eine Stärkung. Wir lassen uns das tolle Essen schmecken und danach genießen wir die tolle Aussicht auf der Terrasse. Wieder sind wir hin und weg und eine Gänsehaut überkommt uns.  „Ist das alles Wirklichkeit oder nur ein Traum“.

 



 



 

Die roten Elefanten von Tsavo

Um 16 Uhr geht es auf die erste Abendpirsch. Die Sonne steht nun tiefer und das Licht flimmert nicht mehr so. Ich bin gespannt, was wir alles sehen werden.
Große, rote Elefantenherden ziehen vorbei. Die Elefanten von Tsavo sind Menschen gegenüber eher scheu; haben sie in der Vergangenheit doch viele Familienmitglieder durch Menschenhand verloren.

„Wir Menschen sind nun einmal die größten Raubtiere“


 



 

Gegen 18:30 Uhr geht die Sonne unter und es geht zurück zum Camp.

Für die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang dürfen sich die Gäste nicht alleine vom Zelt zum Hauptzelt bewegen. Sie müssen einen Maasai über eine bestimmte Klingel am Zelt benachrichtigen. Er begleitet einen dann von Zelt zu Zelt. Das ist ganz schön aufregend und wir waren schon irre gespannt auf den ersten Abend.
Auch nachdem die Sonne unter gegangen war, blieb es ziemlich heiß. Wir hatten im Vorfeld gelesen, dass die Mücken hartnäckig sein sollen
. Da helfen angeblich nur lange Kleidung und Anti–Brumm-Spray. Aber die Erfahrung können wir zu dieser Jahreszeit (Februar) nicht bestätigen. Gott sei Dank, denn es war so schön, draußen zu sitzen. Die Wasserstelle und Savanne ist leicht beleuchtet und man kann die Tiere hören und teilweise auch sehen.
Nach dem ausgezeichneten Abendessen, dass gut auf die europäischen Besucher abgestimmt war
, werden wir auch nicht mehr alt und fallen ins Bett. An richtigen Schlaf ist aber nicht zu denken. Zu ungewöhnlich waren die nächtlichen Geräusche, die wir nicht zuordnen konnten uns aber fasziniert haben.



Am nächsten Morgen ging es wieder los:

Zur Morgenpirsch um 6 Uhr. Also um 5 Uhr aufstehen, einen Kaffee trinken und los. Da hatten wir schon 29 Grad. Um diese Uhrzeit sind die Tiere am aktivsten. An dem Morgen konnten wir viele Tiere beobachten und fotografieren. Elefanten die im Dickicht standen und ihre Tagesration
an Nahrung zu sich nahmen. Ich war fasziniert, wie gleichgültig sie auf das Auto reagierten.
Unser Guide „Nick“ bekam einen Anruf und sagte zu uns nur „Löwen“
Nick wusste genau, welchen Weg er nun nehmen musste, um zu den Löwen zukommen. Kurze Zeit später war es soweit: Wir konnten sie erblicken. Sie lagen im hohen Gras verteilt und machten nicht den Anschein, auf eine spannende Büffeljagd.


Dennoch blieben wir dort stehen und Nick machte den Motor aus. Jetzt war meine Zeit gekommen, um zu fotografieren. Den besonderen Moment festzuhalten.
Ich wartete und wartete gespannt. Aber bis auf ein müdes gähnen konnte ich keine spannenden Szenen festhalten. Ich fotografiere zur Zeit mit der Canon EOS 7D Mark II und dem Sigma 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM. Mit der Brennweite 150-600 mm bin ich recht flexibel auch wenn man gegenüber einer Festbrennweite etwas Qualität-Verlust hat.
Wir hatte
n den Moment dennoch genossen und ich konnte doch noch einige schöne Szenen fotografieren sowie die Stimmung festhalten.

 



 

Vom Severin Safari Camp geht es zur Sarova Salt Lick Game Lodge / Taita Hills.


Die Fahrt zur
Sarova Salt Lick Game Lodge dauerte nicht sehr lang, bzw. ist die Zeit sehr schnell umgegangen, da es so viel zu sehen gab. Um so näher wir Taita Hills kamen, so veränderte sich auch die Vegetation. Die Erde ist hier auch noch so schön rot aber das Gelände ist buschiger und felsiger geworden. Die Fahrt zum Camp ging über trockene Sandpisten. Kaum ein anderes Fahrzeug kam uns entgegen. Über steinige und felsige Wege ging es immer weiter in den Tsavo hinein.

 




Faszinierend fanden wir auch den Baobab, es ist ein beeindruckender Baum: Bei einer Höhe von bis zu 25 Metern können die Äste ein Dach mit über 20 Metern Durchmesser bilden. Der Baum selbst kann mehrere tausend Jahre alt werden. Ist schon gewaltig… Nick erzählte uns noch einige Geschichten über das Land und die mächtigen Bäume.

 

Unterwegs konnten wir bereits wieder viele Tiere zwischen den dornigen Büschen und Bäumen entdecken. Giraffen hatten es mir besonders angetan. Vor allem die Jungtiere haben oft eine so lustige „Frisur“ und ich mag ihren Gesichtsausdruck mit ihren großen sanften Augen und den langen Wimpern. Aber auch das Geierperlhuhn mit seinem stahlblauen Gefieder und den knallroten Augen war ein Stopp Wert um es zu fotografieren.

 



 

Wieder pünktlich zum Mittagessen fuhr der Geländewagen am zweiten Tag in die Sarova Salt Lick Game Lodge. Dieses Lodge ist ein wahr gewordener afrikanischer Traum. Wir wurden herzlich begrüßt und aufs Zimmer geführt.

Wildbeobachtungen aus nächster Nähe

Die Wasserstellen bzw. Wasserlöcher an der Salt Lick Game Lodge sind ein Magnet für Elefanten, Büffel und viele weitere Tiere, um den Durst zu stillen. Die Tiere haben freien Zugang und die Safarigäste profitieren von einer ungestörten Wildbeobachtung. Ein unterirdischer Bunker mit Aussicht ermöglicht den Besuchern zusätzlich, die Tierwelt aus einer ganz speziellen Perspektive zu beobachten. Trotz ihrer langen Bestehenszeit von 40 Jahren hat die Sarova Lodge ihren Reiz nicht verloren.

 




Nach dem tollen und üppigen Mittagessen setzten wir uns mit Blick auf die Wasserlöcher, auf einen Balkon. Dort erblickte ich einen storchähnlichen Vogel, der mein Interesse weckte. Also legte ich mich auf den Boden, um so tief wie möglich zu kommen, um zu fotografieren.

 

Fixiert auf mein Motiv hörte ich meine Frau nicht sagen: "Schau mal, da sind Elefanten". Erst beim zweiten etwas aufgeregten… „schau mal da sind Elementen….“ hörte ich die Worte meiner Frau und schaute über die Kamera. Ich sah eine kleine Gruppe von zwei Erwachsenen und einem Jungtier/Baby auf uns zukommen. Ich also wieder durch den Sucher geschaut, die Elefanten anvisiert und fotografiert. Da hörte ich meine Frau wieder: „Schau mal Schatz, von Rechts kommen noch mehr Elefanten…“, ich schaute wieder über die Kamera und sah sie. Auch diese Gruppe konnte ich schön ablichten. Bis ich wieder meine Frau hörte „…überall sind Elefanten, überall….“. Ich, „ wie, überall?“ Und der Blick ging über die Kamera in die Landschaft, Wahnsinn! Gerade noch waren nur ein paar Elefanten zu sehen, jetzt waren buchstäblich überall Elefanten und ihre Jungtiere. Auf die Schnelle konnten wir über 50 erwachsene Tiere und über 20 Jungtiere und Babys zählen.
In diesen Moment war ich überfordert und konnte kaum noch fotografieren. Der Anblick war einfach überwältigend und noch jetzt beim Schreiben der Zeilen bekomme ich Gänsehaut und Tränen in die Augen. So etwas haben wir noch nicht erlebt und in unseren kühnsten Träumen nicht von so einem Anblick geträumt.

 



 

Nach dem Mittagessen und den noch nicht verarbeiteten Emotionen ging es wieder los.
Im Abendlicht ging es auf Leopardensuche. Aber das ist einfacher gesagt als gefunden.
Diese elegante Raubkatze ist ein Meister der Tarnung. Dafür waren Zebras, Büffel und verschiedene Antilopenarten tolle Fotomotive.

 



 




Gesehen haben wir im hohen Gras wohl ein Köpfchen von einem Geparden-Jungtier, mehr aber leider nicht…  „schade“

 

Zum Sonnenuntergang hält der Geländewagen im Camp. Nach einer erfrischenden Dusche ging es zum Abendessen.
Die überwiegend deutschen Gäste tauscht
en gelassen bei Gin-Tonic und „Tusker“-Bier ihre Safari-Erlebnisse aus. Natürlich war die Frage aller Fragen: „Schon die „Big 5“ gesehen?“. Ich halte kurz Bilanz: Büffel, Elefant und Löwe, ein Baby-Leopard (wenn man das jetzt als gesehen bezeichnen kann)
Kein schlechter Schnitt für die ersten Safaritage. Das Nashorn ist bestimmt kniffliger ausfindig zu machen. Aber es gibt ja noch so viele andere Tiere zu entdecken.
Selbst beim Abendessen konnten wir auf Wasserböcke, Zebras und Impalas schauen, die durch die Lichtkegel der Strahler ziehen. Dazu hörten wir noch das Zirpen der Zikaden. Haben wir uns hier in diesem Augenblick in Kenia verliebt? Dieses absolute „Zufriedenheit- und Glückseligkeitsgefühl „ zauberte uns ein Lächeln ins Gesicht und so langsam haben
wir verstanden

„Hakuna matata“



 



 



 

Unser Fazit nach den ersten Tagen auf Safari

Wir sind total hin und weg! Wilde Tiere in freier Wildbahn in einer so vielfältigen Landschaft zu beobachten, unbeschreiblich. Die Unterbringung in einer Lodge und in einem nicht eingezäuntem Camp.
Dazu all die nächtlichen Geräusche und die erste Nacht in einem Safarizelt schlafen. Das sind wirklich Erlebnisse, die man(n) Frau nicht vergisst.


 

Aber es sollte noch besser werden.

Die Tage auf Safari gingen so langsam vorbei und wir durften noch viele schöne, unvergessliche Momente erleben.
Jetzt heißt es Sachen packen und Richtung Diani Beach aufbrechen. Nick packte unsere Taschen und verstaute sie im Land-Rover. Abschied machte sich breit und einen Moment lang Traurigkeit.
Wir sind dann um ca. 8 Uhr morgens los gefahren und die ersten zwei Stunden konnte ich noch fotografieren, bis wir den Ausgang von Tsavo - West erreicht hatten. Nach Mombasa sind es ungefähr 200 km und mit einem Stopp gut bis zur Mittagszeit zu erreichen. Durch einige Baustellen verzögerte sich die Fahrt etwas, sodass wir um 14 Uhr in der Rushhour durch Mombasa mussten. Ein Erlebnis auf das man gut und gerne verzichten kann aber dennoch eine Erfahrung ist. Jeder hat jedem gezeigt, dass er eine Hupe hat. Ein wahrlich lautes Konzert, aber das war nicht das Schlimmste. Wer sich in Deutschland wegen Feinstaub beschwert, sollte mal in der Mittagszeit durch Mombasa fahren. Der Staub knirscht buchstäblich zwischen den Zähnen.
Um 16:30 Uhr waren wir schon fast an unserem Hotel.

 




Aber das Büro von D.M.-Tours lag auf dem Weg. So machten wir noch eine kurze Pause um uns bei Dennis Moser und seinem Team zu bedanken.

 

An unserem Hotel angekommen, hieß es Abschied neben von einem tollen Fahrer und Menschen, der uns ans Herz gewachsen war.

Jetzt stand
ersteinmal am Strand relaxen, dass Meer und die Sonne genießen, auf unserem Plan.
Wir sind eingefleischte Domrep Fans und schon von schönen Stränden gewöhnt worden, aber der Diani bzw. Galu-Beach übertrifft es für uns Beide bei weitem.
Der Sand ist weich wie Mehl und genauso weiß. Etwas ungewöhnlich war für uns die Ebbe und Flut. Dies hat uns aber nicht gestört, im Gegenteil. So konnten wir bei Ebbe, die wunderhübschen Seesterne und Seeigel in ihrer Farbenpracht bewundern.
Wir sind jeden Tag Kilometer weit gelaufen. Auch wie oft beschrieben, sollen die Strandverkäufer aufdringlich sein. Wir hatten da keinerlei Probleme. Ein freundliches „Jambo“ und „Nein Danke…“ hatte meist schon gereicht. Am zweiten bzw. dritten Tag wussten die Verkäufer schon, das sie mit uns kein Geld verdienen konnten
.

 



 



 



 

Jetzt geht es weiter: Wie oben schon erwähnt, es sollte noch besser werden.

Es stand ja noch Kutazama auf dem Plan.

Morgens um 10 Uhr wurden wir von einem Fahrer abgeholt und es ging
in den Ort Kwale in Richtung Shimba Hills.
Dort angekommen sind wir herzlich mit einem kühlen Cocktail empfangen worden. Uns wurde das komplette Areal gezeigt. Von Küche über Villen bis hin zum terrassenförmigen Pool. Sogar die sechs Familien-Hunde hatten uns lieb begrüßt.

Wow, wo sind wir denn
hier gelandet? Ein wahres Paradies, das die Eigentümer hier in den Felsen gebaut haben. So traumhaft und unwirklich. Luxus pur, mit Still und Geschmack. Alles terrassenförmig aufgebaut und in die Natur integriert. Ein unbeschreiblicher Ausblick in das Elefanten - Reservat.  
Wir wurden mehr als verwöhnt. Dies war wirklich „Urlaub vom Urlaub“. Beim Abendessen hatten wir das Glück, von Buschbabys besucht zu werden. Meine Frau hat sich getraut und die Gelegenheit genutzt, die Buschbabys „Galagos“ zu locken und mit Banane zu füttern. Soooo süüüsss….

(die Buschbabys natürlich…)

Hier eine kurze Beschreibung aus dem Reiseführer, dem wir zu 100 % zustimmen.
Kutazama Lodge liegt im Shimba Hills, 30 Minuten von Diani Beach. An einem Steilhang mit Blick auf das Mwaluganje Elefanten Schutzgebiet und hat einen spektakulären Blick über die unbewohnten Ebenen und Wäldern bis nach Tansania und den Kilimanjaro. Die Lodge Konstruktion ist einzigartig und in den Felsen gebaut. Einige Häuser haben große Strohdächern und eine herrliche Aussicht von jedem Zimmer. Die Kutazama ist ein Luxus-Refugium mit voller Nutzung des Haupthauses (Lounges und Essbereich). Der Gast ist in privaten Unterkünften untergebracht. Eine der schönsten Eigenschaften der Anlage ist der riesige doppelte Pool.
Er ist an eine 10 Meter hohe Klippe gesetzt und erstreckt sich über die gesamte Länge der Klippe. Die Baum-Orchidee Villa ist eine separate Einheit auf der anderen Seite des Pools. Es hat seinen eigenen Whirlpool, Essbereich, Butler und Koch. Eine kleine Besonderheit ist der Wasserfall von der Klippe erst in den oberen Pool und von dort in den unteren Pool fällt. Der untere Pool ist ein Freizeitbad mit 4 Unterwasser-Sitzen die es ermöglichen, die herrlichen Sonnenuntergänge zu beobachten sowie einen einmaligen Blick auf das Naturschutzgebiet zu haben. Während der Grillabende, neben dem unter Wasser beleuchtetem Pool entsteht eine magische Nacht-Atmosphäre. Pirschfahrten, Wanderungen - Picknicks im Naturschutzgebiet der Elefanten. Oder in den Shimba Hills sowie jede Reise und andere Aktivitäten im Gebiet vom Diani - Beach, kann schnell für die Gäste organisiert werden.


 



 



 
 
 

Neben den fast unwirklichen Momenten mit dem perfekten Speisen in der Villa, war für uns die Buschwanderung mit dem Inhaber sehr beeindruckend. Er hat uns neben Geistergeschichten der Einheimischen auch den Busch verständlicher gemacht.
Als Makrofotograf war ich von der Vielzahl der Insekten begeistert. Auch die Dimension der Insekten sprengt
en meine Vorstellungen. Nashornkäfer die drei mal so groß sind wie bei uns. Bei der Buschwanderung konnte ich ein ungewöhnlich fliegendes Insekt beobachten. Das Flugbild kam mir bekannt vor, aber die Größe von dem Insekt ließ mich Zweifel. Als sich dann das Tier nur ein paar Meter vor uns ins Gras setzte, konnte ich es mir genauer ansehen. Es war tatsächlich eine Ameisenjungfer. Sie hatte die Ausmaße einer Königslibelle. Auch die Vielzahl der Schmetterlinge war wunderbar. In allen Farben und Größen flogen sie um uns herum.
I
n einem anderen Moment hörten wir laute Geräusche, unser Ranger zeigte uns an, stehenzubleiben.


Stillstehend, hörten wir die Worte „hier im Unterholz ist ein großer Elefantenbulle. Sollte er auf uns zukommen, nicht erschrecken, ich schieße dann in die Luft um ihn zu vertreiben….“

Okay… dachten wir und unsere Knie wurden etwas weicher.


Wir gingen dann weiter durchs Unterholz und der Ranger erzählte uns noch viele interessante Sachen bis wir am Wasserfall ankamen.


Bisher haben wir – als eingefleischte Karibik-Fans - über Sätze anderer Kenia-Urlauber wie „ Kenia macht süchtig“ oder „wir kehren zurück“ gelächelt. Heute, nach unseren Erlebnissen sagen wir:

„Kenia macht süchtig und wir kehren zurück“



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